#jetztalle

In immer mehr beruflichen Bereichen ist es erforderlich im Team zu arbeiten. In einigen Sektoren können Ziele nur im Team erreicht werden, und deshalb ist die Fähigkeit zur Zusammenarbeit unverzichtbar. Auch für Ein-Mann/Frau-Unternehmen ist es notwendig, mit anderen zusammenzuarbeiten. Das bedeutet, dass Teamarbeit ein Element ist, das alle Berufe in allen Bereichen betrifft.

 

Wie alles begann…

Die industrielle Revolution ist die Grundlage der modernen Zivilisation. Manche sehen die Arbeitsteilung zu dieser Zeit als eine andere Art von Teamarbeit: Schwierige Aufgaben wurden in mehrere Schritte aufgeteilt und gemeinsam wurde das Gesamtprodukt erschaffen. Damals war das Ziel wohl kaum eine gute Zusammenarbeit der Mitarbeiter. Hauptsächlich wurde dies so gehandhabt, um ungeschultes Personal so schnell und kostengünstig wie möglich arbeiten zu lassen. Mitarbeiter*innen am Fließband waren und sind nach wie vor relativ leicht austauschbar. Also reden wir hier wirklich von einem Team?


Und heute?

Die Stanford University umschreibt eine produktive Arbeitsumgebung mit den Worten „informell, angenehm, relaxt“. Mit anderen Worten: Nicht zu viel Druck und Wettbewerb innerhalb des Teams, auch wenn dies nicht bedeutet die Füße hoch zu legen. Jedes Teammitglied soll sich gut aufgehoben und involviert fühlen. Die Ideen aller Team-Mitglieder sollten vorgebracht und diskutiert werden. Jedem Team-Mitglied soll Wertschätzung entgegengebracht werden.
Jede Person muss etwas zur positiven Atmosphäre und zum Projektergebnis beitragen (können). Dazu gehört es unter anderem auch Fristen einzuhalten, ein respektvoller Umgang miteinander, sowie pünktlich und vorbereitet zu Meetings zu erscheinen. Diese Grundlagen müssen von allen Teammitgliedern anerkennt werden. Das Team hat eine gemeinsame Verantwortung!
„Damit habe ich nichts zu tun!“ oder „Das betrifft mich nicht!“ sind nicht angebracht. Laut Diplom-Psychologe Keith Goudy hat das mit der Arbeitsmoral im Team zu tun. Ist jedes einzelne Mitglied dafür verantwortlich oder nur ein*e Kollege*in?


Was funktioniert?

Früher formte man homogene Teams. Heute werden oft Charaktere in einem Team bunt gemischt. Homogene Teams arbeiten meist ohne größere Reibereien zusammen, sie sind aber seltener sehr kreativ bzw. finden oft nur einen Lösungsweg.
Bunt gemischte Teams sehen die Welt und somit auch das Projekt aus verschiedensten Perspektiven. Sie sind vielfach kreativer und haben auch das Potenzial gute Lösungen zu finden. Bunt gemischte Teams bieten aber auch Zündstoff für Streitereien und somit ist auch die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns größer. Auf Grund von Reibereien kann es vorkommen, dass einzelnen Team-Mitglieder nur mehr wenig zum Erfolg des Teams beitragen.
Also was funktioniert besser? Hierzu wird wohl jeder seine eigene Meinung haben. Möglicherweise funktioniert die goldene Mitte in den meisten Fällen am besten. Schafft man es ein gutes Team zu formen, ist dies bereits der erste Baustein zum Erfolg.

Egal welches Team man für ein Projekt zusammenstellt: Ein funktionierendes Team kontrolliert sich selbst. Lässt die Leistung eines Teammitglieds nach, kann diese meist, zumindest zeitweise, durch das restliche Team ausgeglichen werden.


Ein Beispiel…

Das schwedische Möbelhaus hat Teamarbeit zu einem seiner Kernwerte gemacht: die Teams wurden aus unterschiedlichen Charakteren zusammengestellt. Die Schweden sind überzeugt, dass Vielfalt ein Gewinn ist. Unterschiedliche Fähigkeiten innerhalb des Teams ermöglicht es ein Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Daraus können sich neue Ideen entwickeln und die bestmögliche Lösung gefunden werden. Indem man sich gegenseitig kennenlernt, respektiert und gemeinsam Lösungen erarbeitet, können die individuellen Stärken des Einzelnen ausgeschöpft werden. Dies führt zu einem optimalen Ergebnis für das Unternehmen und gleichzeitig zu engagierten und motivierten Mitarbeiter*innen.


Weitere Vorteile harmonierender Teams

Zwischen Teammitgliedern bilden sich Bindungen, welche sich in Vertrauen und Freundschaft verwandeln können. Das liegt in der menschlichen Natur und ist großartig. Mitarbeiter*innen, welche sich mögen und vertrauen kommunizieren besser miteinander, unterstützen und motivieren sich gegenseitig. Die Ermutigung und Unterstützung, die Sie durch die Zusammenarbeit im Team erfahren, machen das Erreichte umso wertvoller. Es ist ein positiver Kreislauf, in dem Leistung zu Leistung und Erfolg zu Erfolg führt.


Weshalb ich #jetztalle als Titel gewählt habe?

Hier stand ursprünglich ein langer Absatz, weshalb Covid-19 für mich aufzeigt, wie wir im Team zusammenarbeiten – oder eben nicht. Ich bin davon überzeugt, dass wir wirklich ganz schnell als TEAM arbeiten müssen – am besten weltweit. Am Ende habe ich mich dazu entschlossen diesen Text nicht zu veröffentlichen. Wenn ich ein Wort vom ersten Satz lösche, erklärt sich alles von selbst: In immer mehr beruflichen Bereichen ist es erforderlich im Team zu arbeiten. #jetztalle

 

Text: hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier;
Bilder: Teamwork, Bindung, JetztAlle;









 

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