Die Arbeitgebermarke im globalen Wettbewerb


Um in der heutigen Zeit am Arbeitsmarkt als Unternehmen erfolgreich bestehen zu können, bedarf es zweierlei. Zum einen eine erfolgreiche Bindung der aktuellen Mitarbeiter, und zum anderen die Möglichkeit qualifizierte Mitarbeiter rekrutieren zu können.
Um dies zu erreichen, benötigt es die Arbeitgebermarke. Wie baue ich aber erfolgreich eine Arbeitgebermarke auf?

 

Schritt 1 – wofür steht das Unternehmen:

Wofür steht das Unternehmen (Werte) bzw. wie möchte das Unternehmen wahrgenommen werden (innovativ, familienfreundlich)?

 

Schritt 2 – Standortbestimmung:

Die Arbeitgebermarke beginnt bei den bestehenden Mitarbeitern und damit, wie sie das Unternehmen sehen und darüber denken. So wie sie das Unternehmen nach außen darstellen, wird es in ihrem persönlichen Umfeld auch wahrgenommen.
Sprich mit deinen Mitarbeitern. Was gefällt ihnen im Unternehmen? Wie beschreiben sie die Firmenkultur? Warum arbeiten Sie für dein Unternehmen und nicht für ein anderes? Finde das Muster! Das ist die Grundlage deiner Arbeit.

 

Schritt 3 – internes Marketing optimieren:

Hannah Fleishman von HubSpot bringt es auf dem Punkt: Bevor Webseiten erstellt, Blogeinträge geschrieben und soziale Medien genutzt werden, muss das Wohlbefinden der eigenen Mitarbeiter sich auf einem guten Niveau befinden, was gleichzeitig auch der erste Schritt zu gutem Außenmarketing ist.
Die sogenannte Employee Value Preposition (EVP dt.: Arbeitgeberpositionierung) muss wahrgenommen werden. Kurzum: Alles, was der Arbeitgeber unternimmt, um das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter zu erhöhen, gehört dazu. Diese Positionierung wird ständig nach oben und unten verschoben! Die Summe des Gehalts, die Art der Kommunikation, Vorteile, Nachteile, Vergünstigungen sowie Einschränkungen, welche man als Mitarbeiter des Unternehmens wahrnimmt, verändern die Positionierung des eigenen Unternehmens. Je mehr die negativen Gefühle überwiegen, desto interessanter werden andere Unternehmen.
Du kennst die Sorgen, Bedenken, Verbesserungsvorschläge deiner Mitarbeiter und förderst eine positive Feedbackkultur! Die Bedürfnisse deiner Mitarbeiter sind dir wichtig. Prüfe welche Möglichkeiten das Unternehmen hat, um besser auf die Ziele, Werte und Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen zu können.

 

Schritt 4 – Außenmarketing optimieren:

Ist das Marketing nach innen bereits auf einem guten Niveau kann man das Außenmarketing optimieren. Deine Arbeitgebermarke kannst du jetzt in deine Kommunikation nach außen und dem Kundenerlebnis integrieren.
Dein Unternehmen wird auf dem Arbeitgebermarkt unabhängig davon positioniert, ob du die EVP pflegst oder nicht.

 

Schritt 5 – fortlaufende Kontrolle und Neuausrichtung:

Bedenkt man die Kosten jedes einzelnen Mitarbeiters ist es umso wichtiger die EVP laufend zu prüfen und zu optimieren. Klar formulierte Unternehmensziele helfen die Reputation des Arbeitgebers zu verbessern. Stehen die Mitarbeiter hinter den Strategien und Zielen des Unternehmens, werden Sie die Arbeitgebermarke positive nach außen tragen.

 

Also, was möchtest du erreichen?

Wofür steht das Unternehmen? Möchte man als familienfreundlich wahrgenommen werden, kommuniziert man gegenüber Familien die bereits umgesetzten Prozesse wie z.B. familienfreundliche Arbeitszeiten. Welche Kandidaten möchtest du für dein Unternehmen gewinnen? Ist dir eine Fachausbildung wichtig? Du solltest wissen, was dein Unternehmen für Mitarbeiter attraktiv macht. Ist dir die geistige und körperliche Gesundheit deiner Mitarbeiter wichtig? Was setzt du aktiv um, um deine Ziele zu erreichen?
Im Grunde gilt die eine Regel: Tu Gutes und sprich darüber!

 

 

 

Bild: Schritt für Schritt
Text: hier, hier, hier, hier und hier;

 

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